Mittwoch, November 21, 2018

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Wer kennt in den schwäbisch-alemannischen Narrenburgen die Haslacher "Fäßlemänner" nicht - die traditionelle Ranzengarde, welche 1986 auf ihr 110jähriges Bestehen zurückblicken konnte ?

Überall, wo die Ranzengardisten auftreten, werden sie wegen ihrer originellen "Uniform" von jung und alt mit großer Heiterkeit begrüßt. Die mit Hellebarden bewaffneten und in Fässer steckenden Gardisten sind eine einzigartige närrische Truppe, auf die Haslach mit Recht stolz sein kann. Die Holzfässer sind übrigens mit einem Hahn versehen. Im Inneren des Fasses befindet sich ein Behälter, der meistens mit Wein gefüllt ist. Zur närrischen Erquickung des Narrenvolkes drehen die Ranzengardisten zuweilen den Hahn am Fassbauch auf und schenken Kostproben aus. 

Als Kopfbedeckung tragen die Ranzengardisten einen spitz zulaufenden Tschako, der ein wenig an einen mittelalterlichen Magierhut erinnert. Ursprünglich war der Tschako in den Farben Weiß und Rot gehalten, heute weisen die närrischen Spitzhelme der Ranzengardisten auch noch andere Farben auf. Eine weiße Halskrause, ein weißer Fassdeckel aus Pappe, weiße Hosen und schwarze Schaftstiefel sowie weiße Manschetten und Handschuhe vervollständigen die "Uniform" der Ranzengardisten. Zur närrischen Aufmachung der Ranzengardisten gehört natürlich auch eine schöne lange Holznase.

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